Neue Hoffnung im Süden?

Erfahrungen linker Regierungspolitik in Zeiten der Austerität

  • Jannis Kompsopoulos Universität Tübingen
Schlagworte: Griechenland, Portugal, SYRIZA, Eurokrise, Austerität, Europäische Union, Troika, Krisenbearbeitung, Linksregierung, linke Regierungsprojekte

Abstract

Die linken Regierungen in Griechenland (SYRIZA) und Portugal (Partido Socialista) machten Hoffnung auf eine neue progressive Politik in Europa. Gut drei Jahre nach ihren Wahlsiegen fällt ein vorläufiges Fazit ernüchternd aus. Der Versuch, eine fortschrittliche Politik der Umverteilung und Verbesserung der sozialen Lage vieler Bürger_innen in diesen Ländern mit der Troika-Politik in Einklang zu bringen, kann als gescheitert angesehen werden. Das gilt auch für Portugal, obwohl die Entwicklungen dort positiver als in Griechenland erscheinen. Der Frage, warum zwei linke Parteien in der südeuropäischen Peripherie solch unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben, wird im vorliegenden Beitrag nachgegangen.

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Autor/innen-Biografie

Jannis Kompsopoulos, Universität Tübingen

Jannis Kompsopoulos lehrt Sozialwissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte und promoviert an der Universität Tübingen

Veröffentlicht
2018-09-18
Zitationsvorschlag
Kompsopoulos, J. (2018). Neue Hoffnung im Süden?. PROKLA. Zeitschrift Für Kritische Sozialwissenschaft, 48(192), 475 -. https://doi.org/10.32387/prokla.v48i192.917