Editorial: Kritik der Geoökonomie

Autor/innen

  • PROKLA Redaktion PROKLA

DOI:

https://doi.org/10.32387/prokla.v56i223.2245

Schlagwörter:

Editorial, Geoökonomie, Globalisierung, Neoliberalismus, Politische Ökonomie

Abstract

In einer dominanten Zeitdiagnose wird der tiefgreifende Wandel in der globalen ökonomischen Konfiguration als »Zeitalter der Geoökonomie« gedeutet. Dieses sei geprägt durch die Zuspitzung von zwischenstaatlicher Konkurrenz, Handelskriegen, Sanktionsregimen und Investitionskontrollen, einem Wettlauf um technologische Vorherrschaft und um die Kontrolle von Wertschöpfungsketten. Große Aufmerksamkeit erfährt dabei die Verschränkung von sicherheitspolitischen Motiven und ökonomischen Strategien. In dieser Ausgabe gehen wir der aktuellen Konjunktur der »Geoökonomie« nach und setzen uns kritisch mit der in den Internationalen Beziehungen, der Politischen Ökonomie, aber auch in einflussreichen Thinktanks und außenpolitischen Kreisen verbreiteten und dominanten Lesart auseinander, in der Geoökonomie, begriffen als Logik des globalen wirtschaftlichen Wettbewerbs, der Geopolitik, begriffen als Logik des Krieges, gegenübergestellt wird.

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Veröffentlicht

2026-05-29

Zitationsvorschlag

Editorial: Kritik der Geoökonomie. (2026). PROKLA. Zeitschrift für Kritische Sozialwissenschaft, 56(223), 196-201. https://doi.org/10.32387/prokla.v56i223.2245