Hausarbeit als theoretische Kategorie eines Emanzipationskonzeptes von Frauen?

Autor/innen

  • Helga Manthey

DOI:

https://doi.org/10.32387/prokla.v8i33.1654

Schlagworte:

Hausarbeit, Emanzipation, Feminismus, Reproduktion, Frauenbewegung

Abstract

Ausgelöst wurde die Diskussion um eine gesellschaftliche Anerkennung von Hausarbeit in der Bundesrepublik und Westberlin 1973 mit dem Erscheinen der deutschen Übersetzung der Arbeit Mariarosa Dalla Costas, Die Frauen und der Umsturz der Gesellschaft (2). Die Arbeit erregte erhebliches Aufsehen, basierte die Forderung Dalla Costas nach Anerkennung der Hausarbeit als gesellschaftlich notwendiger Arbeit auf der analytischen Inanspruchnahme einer zentralen Kategorie der marxistischen Analyse, der produktiven Arbeit. Hausarbeit, Produktion und Reproduktion von Arbeitskraft in physischer, psychischer und sexueller Hinsicht, ist der Ursprung jeder Produktion und jeden Profits und muß aufgrund ihres zentralen Stellenwerts für das kapitalistische Produktiönsverhältrtis als zentrale Kategorie einer Emanzipationskonzeption für Frauen angesehen werden:
Auf Basis dieser Analyse formierten sich nach dem Vorbild der in Italien und den angelsächsischen Ländern bereits älteren Diskussion auch in der Bundesrepublik und Westberlin Gruppen, die - hierin allerdings über Dalla Costa hinausgehend (3) - eine Bezahlung der Hausarbeit als politische Forderung aufstellten (4).

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Veröffentlicht

1978-12-01

Zitationsvorschlag

Manthey, H. (1978). Hausarbeit als theoretische Kategorie eines Emanzipationskonzeptes von Frauen?. PROKLA. Zeitschrift für Kritische Sozialwissenschaft, 8(33), 89-117. https://doi.org/10.32387/prokla.v8i33.1654