Die Ursachen des massiven Ausbaus der Kernenergie

Autor/innen

  • Mohssen Massarrat

DOI:

https://doi.org/10.32387/prokla.v9i34.1645

Schlagworte:

Kernenergie, Energieversorgung, Ökonomie, Kapitalismus

Abstract

Im Jahre 1976 waren insgesamt 169 Kernkraftwerke (Abb. l) (1) mit einer installierten Leistung von insgesamt 82.000 MW in der ganzen Welt in Betrieb. Sie lieferten jeweils durchschnittlich 10 % des nationalen Bedarfs an elektrischer Energie (2). Hiervon entfallen 67 auf Nordamerika, 57 auf Westeuropa, 28 auf Osteuropa, einschließlich der UdSSR, und 17 auf Asien. In der Bundesrepublik waren bis dahin 13
Kernkraftwerke (KKW) in Betrieb. Nach den noch im Jahre 1974 gültigen Daten sollte die Gesamtleistung der KKWs in der ganzen Welt bis zum Jahre 2000 auf ca. 2.000.000 MW, d. h. also um das 24-fache, gesteigert werden (3). Ausgehend von der gegenwärtig durchschnittlichen Leistung eines KKWs von 485 MW, hätten bis zu diesem Datum weitere 3.953 KKWs in der Welt gebaut und auch in Betrieb genommen werden müssen. Bei einer Leistung des KKWs vom Typ Biblis mit 1.300 MW wären immerhin rd. 1.370 neue KKWs erforderlich.

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Veröffentlicht

1979-03-01

Zitationsvorschlag

Massarrat, M. (1979). Die Ursachen des massiven Ausbaus der Kernenergie. PROKLA. Zeitschrift für Kritische Sozialwissenschaft, 9(34), 35-62. https://doi.org/10.32387/prokla.v9i34.1645

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Rubrik

Artikel des Heftschwerpunkts