Verwertung des Wohnungsbaukapitals und Staatseingriffe im Wohnungssektor

Autor/innen

  • Renate Hirsch-Borst
  • Stefan Krätke

DOI:

https://doi.org/10.32387/prokla.v11i45.1538

Schlagworte:

Wohnungspolitik, Verwertung, Kapital, BRD

Abstract

In der BRD ist in den letzten Jahren die Wohnungsnot der Arbeiterbevölkerung bzw. der Bevölkerungsgruppen mit niedrigem Einkommen, die sich hauptsächlich als zunehmender Mangel an preisgünstigen Mietwohnungen äußert, wieder verstärkt hervorgetreten. Spektakuläre Hausbesetzungen in einzelnen Städten als direkte Folge einer staatlichen Sanierungspolitik, die die Eigentumsbildung von Spekulanten zum Nulltarif aus Steuergeldern und den Verfall bzw. Leerstand der zum späteren Abriß oder zur 'Luxusmodernisierung' vorgesehenen Altbauwohnungen förderte, wie auch die Krise des Sozialen Wohnungsbaus (in Form von massiven Mietsteigerungen, Produktionseinschränkungen, Bindungsfreigabe und 'Privatisierung' von Sozialwohnungen) haben dazu geführt, daß die 'neue Wohnungsnot' auf allen politischen Ebenen wahrgenommen wurde.

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Veröffentlicht

1981-12-01

Zitationsvorschlag

Hirsch-Borst, R., & Krätke, S. (1981). Verwertung des Wohnungsbaukapitals und Staatseingriffe im Wohnungssektor. PROKLA. Zeitschrift für Kritische Sozialwissenschaft, 11(45), 47–74. https://doi.org/10.32387/prokla.v11i45.1538

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