Wer verhilft Hitler zur Macht? Das »Faschismus«potential des Atomkonflikts

Autor/innen

  • Wolfgang Fach

DOI:

https://doi.org/10.32387/prokla.v12i47.1518

Schlagworte:

Hitler, Atomkonflikt, Weimarer Republik, Poulantzas, Faschismus, Ausnahmestaat

Abstract

Wer verhilft Hitler zur Macht? Diese Frage aktualisiert ein altes Thema (Czichon 1967) - und mit ihm den bekannten Vorwurf, der Faschismus sei das prinzipiell wiederholbare Resultat (groß-)industrieller Machtpolitik. Parallelen zu ziehen, mag in diesem Fall polemisch sein - schließlich ist Bonn nicht Weimar. Sie drängen sich aber auf, seitdem der bundesdeutsche Atomkonflikt eine politische Richtung einschlägt, die an das historische »Vorbild« fatal erinnert: »Im Kontrast zu den Erfordernissen steht die Neigung von Regierungen, hinhaltend zu taktieren. In der Bundesrepublik Deutschland beeinflussen Landtagswahlen und parteiinterne Auseinandersetzungen den energiepolitischen Entscheidungsprozeß .... Gefordert ist hingegen die politische Führungsaufgabe, energiepolitische Entscheidungen überzeugend zu begründen, mutig zu vertreten und einen Konsens auf breiter Grundlage herbeizuführen.« (aus: Jahresbericht 1978/79 des BDI)

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Veröffentlicht

1982-06-01

Zitationsvorschlag

Fach, W. (1982). Wer verhilft Hitler zur Macht? Das »Faschismus«potential des Atomkonflikts. PROKLA. Zeitschrift für Kritische Sozialwissenschaft, 12(47), 55-68. https://doi.org/10.32387/prokla.v12i47.1518