Möglichkeiten und Grenzen des Projekts einer neuen Klasse in Osteuropa

Selbstkritische Überlegungen zu »Die Intelligenz auf dem Weg zur Klassenmacht«

Autor/innen

  • Ivan Szelenyi

DOI:

https://doi.org/10.32387/prokla.v18i70.1305

Schlagworte:

Klasse, Osteuropa, Intellektuelle, Bürokratie, Klassenbündnis

Abstract

1974 vertraten Szelenyi und Konrad die Ansicht, daß sich die Intellektuellen in Osteuropa auf dem Weg zur Klassenherrschaft befänden. Hier interpretiert Szelenyi seine damaligen Thesen als Reaktion auf die Reformen der 60er Jahre. Daß sich seine Prognosen nicht realisierten,führt er einerseits auf den von ihm unterschätzten Widerstand der Bürokratie gegen jede Teilung der Macht zurück. Andererseits fand seit 1975 mit der Entstehung kleiner Privatunternehmen ein unvorhergesehener sozialer Wandel statt, der eine sowohl im privaten Marktsektor als auch im bürokratisch gesteuerten Bereich begründete »duale« Klassenstruktur mit sich brachte. Sich daraus ergebende mögliche Bündniskonstellationen diskutiert Szeleny am Ende seines Artikels.

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Veröffentlicht

1988-03-01

Zitationsvorschlag

Szelenyi, I. (1988). Möglichkeiten und Grenzen des Projekts einer neuen Klasse in Osteuropa: Selbstkritische Überlegungen zu »Die Intelligenz auf dem Weg zur Klassenmacht«. PROKLA. Zeitschrift für Kritische Sozialwissenschaft, 18(70), 94–124. https://doi.org/10.32387/prokla.v18i70.1305

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