Jenseits des Bürgerinvestors: Energiewende need Degrowth

  • Ulrich Schachtschneider
Schlagworte: Energiepolitik, Energiewende, Degrowth, Wachstumskritik, Transformation

Abstract

The German Energiewende (Energy Turn) in the electricity sector should be understood as ecological progress and as an example that current politics don’t necessarily all follow the neoliberal paradigm. However, the way of financing the Energiewende has lead to more inequality. Both the ongoing technological transformation following the idea of a Green New Deal and the paradigm „Bürgerenergiewende“ are not in danger with the new EEG regulation scheme. But in order to achieve a wider energy transition covering other important consumption sectors like housing or mobility as well as facilitating a decline of the energy demand, less economical and social inequality beyond citizens’ investment is needed.

Downloads

Keine Nutzungsdaten vorhanden.

Literaturhinweise

Adler, Frank/ Schachtschneider, Ulrich (2010): Green New Deal, Suffizienz oder Ökosozialismus? Konzepte für gesellschaftliche Wege aus der Ökokrise. München.

Altvater, Elmar (2005): Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen. Eine radikale Kapitalismuskritik. Münster.

Bach, Stefan (2009): Zehn Jahre ökologische Steuerreform: Finanzpolitisch erfolgreich, klimapolitisch halbherzig. Wochenbericht des DIW Berlin 14/2009.

Brand, Ulrich/ Wissen, Markus (2011). Sozial-ökologische Krise und imperiale Lebensweise. Zu Krise und Kontinuität kapitalistischer Naturverhältnisse. In: Demirović, Alex u.a. (Hg.): Vielfachkrise. Im finanzmarktdominierten Kapitalismus. Hamburg: 78-93.

BUND, EED (Hg.) (2008): Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt. Frankfurt/M.

Bundesregierung (2010): Energiekonzept für eine umweltschonende, zuverlässige

und bezahlbare Energieversorgung.

Haas,Tobias/Sander, Hendrik (2013): "Grüne Basis" Grüne Kapitalfraktionen in Europa - eine empirische Untersuchung. RLS-Studien, Berlin.

Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.) 2009: Auf dem Weg zu einem Green New Deal. Die Klima- und die Wirtschaftskrise als transatlantische Herausforderungen, Berlin.

Holm, Andrej (2011): Ein ökosoziales Paradoxon. Stadtumbau und Gentrifizierung. In: politische ökologie 124 (Post Oil City): 45-52.

Infras (o.J.): Soziale und räumliche Wirkung von Energieabgaben. Studie im Auftrag des Bundesamtes für Energie. Bern.

Jänicke, Martin (2008): Megatrend Umweltinnovation. Zur ökologischen Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. München.

Keuschnigg, Marc/Schubert, Johannes (2013): Münchener Umweltsurvey: Privater Umweltverbrauch in den Bereichen Wohnen und Mobilität. Arbeitspapier des Instituts für Soziologie der LMU München.

Kopatz, Michael (2013): Energiewende. Aber fair! Wie sich die Energiezukunft tragfähig gestalten lässt. München.

Paech, Niko (2012): Befreiung vom Überfluss. München.

Pickett, Kate/Wilkinson, Richard (2010): Gleichheit ist Glück. Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind, Berlin.

Rosa, Hartmut (2012): Weltbeziehungen im Zeitalter der Beschleunigung. Umrisse einer neuen Gesellschaftskritik. Berlin.

Schachtschneider, Ulrich (2009): Green New Deal: Sackgasse und sonst nichts? RLS-Standpunkte 17-2009. Berlin.

- (2012): Wer gewinnt und wer verliert … bei Verteilungswirkungen ökonomischer Instrumente der Energiewende? RLS-Studien. Berlin.

Simons, Harald (empirica AG) (2011): Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen. Beitrag auf: Klimaschutz und sozialverträgliche Gebäudesanierung. Fachgespräch der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Berlin 26.05.2011. URL: nachhaltig-links.de/index.php/energieeffizienz/737-vortraege-der-expertinnen, Zugriff: 5.7.2016.

Trend Research/ Leuphana Universität Lüneburg (2013): Definition und Marktanalyse von Bürgerenergie in Deutschland. Bremen-Lüneburg.

Veröffentlicht
2016-09-01
Zitationsvorschlag
Schachtschneider, U. (2016). Jenseits des Bürgerinvestors: Energiewende need Degrowth. PROKLA. Zeitschrift für Kritische Sozialwissenschaft, 46(184), 441-450. https://doi.org/10.32387/prokla.v46i184.124