Machiavellismus oder Von den Kunst-Regeln politischen Handelns

Ein dramatologiscber Deutungsversuch

  • Ronald Hitzler
Schlagworte: Machiavellismus, Dramatologie, Macht, Herrschaft

Abstract

Ausgehend von einer Darstellung der Diskussion über Machiavelli in den Sozialwissenschaften wird dessen »realistische« Konzeption von Politik für ein »dramatologisches« Verständnis politischen Handelns fruchtbar gemacht. Dramatologie politischen Handelns bedeutet die Analyse der Darstellungsweisen politischer Akteure im Verhältnis zu ihrem Publikum als wichtigste Dimension politischer Machtausübung. Machiavellis Schriften können als Klassiker einer solchen Dramatologie gelesen werden. Dabei wird eine Deutung vorgeschlagen, die Machiavelli insofern als »Aufklärer« politischer Herrschaftspraxis betrachtet, als er deren Regeln illusionslos beschreibt.

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Veröffentlicht
1991-12-01
Zitationsvorschlag
Hitzler, R. (1991). Machiavellismus oder Von den Kunst-Regeln politischen Handelns. PROKLA. Zeitschrift für Kritische Sozialwissenschaft, 21(85), 620-635. https://doi.org/10.32387/prokla.v21i85.1100
Rubrik
Artikel des Heftschwerpunkts